Wir sind das Volk

 

                     Wohlergehn für Wohlverhalten

                     hat einst die Nation gespalten.  

                     Und das Lied der Freiheit klang,

                     wie ein grauer Abgesang.

 

                     Auferstanden aus Ruinen,

                     dem ZK nur die Rosinen

                     und dem Volk genug zu fressen.

                     Recht und Freiheit war’n gegessen.

 

                     Diese Zeit ist sehr viel bunter,

                     aber manches wird mitunter

                     in sein Gegenteil verkehrt.

                     Und der Moloch wird verehrt.

 

                     Ich bin frei, ich hab ein Recht,

                     aber auch nur recht und schlecht,

                     wenn wir’s uns genau besehn.

                      Doch!   -   es steht uns frei zu geh’n!

 

Nein! – ich will nicht geh’n. Wohin?!

Meine Wurzeln sind hier drin,

ziehn im Erdreich ihre Bahnen,

fest verwoben mit den Ahnen –

ihren Taten und Geschichten.

Hier will ich mein Haus errichten

für die Ewigkeit und länger, -

bin ein ’Schmale-Grate-Gänger’.

 

Nein! - ich will nicht geh’n. Warum?!

Ohne Träume kommt man um.

Und ich träum ganz unverholen

Euch die Ärsche zu versohlen,

die ihr euch Regierung nennt.

Habt ihr nicht bald ausgepennt?!

 

Testet ihr an uns die Grenzen?

Schaut ihr aus nach Präferenzen,

für Vernunft und den Verstand?

Ihr seid längst auf Feindesland!

 

Schluss mit lustig! – miese Schwafler,

Pfründe-Horter, Volksverarschler!

Deutscher Michel, komm doch endlich

zu Verstand, mach dich verständlich,

jenen die auf Wolken thronen

und nicht wissen, wie wir wohnen!




Ihr Gebeutelten – Verfluchten,

ihr Verarschten und Versuchten,

holt den Knüppel aus dem Sack

und vertreibt das miese Pack,

was noch nie der Not erlag,

aus dem deutschen Bundestag!